Telefonischer Erstkontakt – gewusst wie!

Gerade im Handwerks- und Dienstleistungsbereich, in welchem häufige Bewerbungen und guter Kontakt zu verschiedenen Arbeitgebern eine Notwendigkeit darstellen, ist es wichtig, richtig in eine potentielle Zusammenarbeit zu starten. Mehr Erfolg bei seinen zukünftigen Bewerbungen kann man erzielen, indem man den Erstkontakt telefonisch herstellt.

 

Die erste Kontaktaufnahme zum neuen Arbeitgeber

„Wie nehme ich den ersten Kontakt auf?; Wie steche ich zwischen einer großen Anzahl an Bewerbern hervor?“ Diese Fragen stellt man sich bei jeder Bewerbung erneut.

 

Gerade im Dienstleistungssegment, indem häufige Bewerbungen und guter Kontakt zu verschiedenen Arbeitgebern eine Notwendigkeit darstellen, ist es wichtig, richtig in eine potentielle Zusammenarbeit zu starten. Mehr Erfolg bei seinen zukünftigen Bewerbungen kann man erzielen, indem man den Erstkontakt telefonisch herstellt.

 

Häufig finden sich in Stellenanzeigen Sätze wie: „Für Fragen steht Ihnen Herr XY telefonisch unter der Telefonnummer 030 1234567 gerne zur Verfügung.“

 

Nur wenige Bewerber nutzen diese Möglichkeit, um wertvolle Informationen zu erhalten.

Durch den telefonischen Erstkontakt zeigt man nicht nur Eigeninitiative, sondern kann auch nützliche Informationen für ein späteres Bewerbungsgespräch sammeln.

 

Vorbereitung auf das Telefonat

Im Folgenden führen wir Ihnen einige Bedingungen auf, die den Rahmen für ein gutes Telefonat bilden sollen.

Vor dem Telefonat sollten Sie alle Störfaktoren in Ihrer Umgebung eliminieren.

 

  • Nehmen Sie sich einen Moment und überlegen, was alles Ihr Telefongespräch unterbrechen oder beeinträchtigen könnte.
  • Schalten Sie beispielsweise alle Geräusche verursachenden Geräte aus.
  • Sollten Sie zu Hause sein, stellen Sie die Klingel ab.

 

Rufen Sie nicht in einem Unternehmen an, wenn Sie in der nächsten halben Stunde Besuch erwarten. Das verursacht nur Zeitdruck.

Ebenso sollten Sie nicht an Ihrem Arbeitsplatz einen potentiellen neuen Arbeitgeber kontaktieren. Das kann beim derzeitigen, als auch bei einem zukünftigen Arbeitgeber, einen schlechten Eindruck vermitteln.

 

Während eines Telefongesprächs entsteht lediglich ein akustischer und kein visueller Eindruck. Folglich werden Sie in Ihren Eigenschaften durch den Klang Ihrer Stimme beurteilt.

 

Durch sicheres Sprechen, kann man Sie für kompetent und selbstbewusst halten. Bei einer zittrigen Stimme hingegen, schließt man schnell auf Unzulänglichkeiten.

 

Rufen Sie deshalb nur an, wenn Sie sich in der Lage dazu fühlen. Die richtige Stimmung und Einstellung sind entscheidend für Ihre Wirkung am Telefon.

 

Für viele Menschen ist es einfacher im Stehen zu telefonieren. Die Konzentration hält länger an, die Stimme ist klarer und der Spannungsbogen fällt nicht so schnell ab.

 

Stift und Papier sollten immer parat liegen. Auch die Stellenanzeige, auf die Sie sich melden, sollte sichtbar sein.

Eine Möglichkeit ist es, sich die Stellenanzeige auszudrucken und wichtige Punkte zu markieren.

 

Den Namen des Ansprechpartners, sowie Datum und Uhrzeit des Gesprächs, sollten Sie sich unbedingt notieren. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie darauf Bezug nehmen.

 

Nun haben wir die wichtigsten Rahmenbedingungen zur Vorbereitung auf Ihre telefonische Bewerbung besprochen. Jetzt müssen Sie sich mit den inhaltlichen Aspekten beschäftigen.

 

Über Ihre Gesprächsziele sollten Sie sich vorher im Klaren sein. Diese sollten nicht nur sinnvoll für Sie als Bewerber sein, sondern auch Sie, durch Ihre Interessenbekundung, für die Arbeitgeber interessant machen.

 

Interessant machen Sie sich vor allem durch umfangreiche Informationen über Sie und ein fundiertes Wissen über das Unternehmen, welches Sie in Ihre Fragestellungen und Gesprächsführung mit einfließen lassen sollten.

 

Viele Bewerber befürchten, bei einem Anruf direkt in ein Bewerbungsgespräch verwickelt zu werden. Dies ist oft nicht der Fall. Vielmehr geht es darum einen ersten positiven Eindruck von Ihnen zu vermitteln und einen Termin für ein persönliches Vorstellungsgespräch zu bekommen. Ihr oberstes Ziel sollte es sein, in positiver Erinnerung zu bleiben.

 

Welche Fragen können Sie stellen?

Das Telefongespräch gilt zunächst nur der Vorbereitung auf Ihre schriftliche Bewerbung.

 

Bereiten Sie entsprechend gezielt Ihre Fragen vor. Diese Fragen sollten vor allem auch aus Sicht des Unternehmens Sinn ergeben. Fragen, die man sich durch das Lesen des Internetauftritts einer Firma selbst beantworten kann, sind folglich unangebracht.

 

Risiken bei Telefonanrufen

Natürlich können sich durch eine telefonische Kontaktaufnahme auch Nachteile für Sie ergeben.

Der erste Eindruck zählt. Wie bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch, gilt auch am Telefon nie unvorbereitet in ein Gespräch zu starten.

 

Unwissenheit verschafft Ihnen keinen guten Gesprächsstoff.

 

Informieren Sie sich vorab über das Unternehmen auf deren Website, lesen Sie die Stellenanzeige sorgfältig und überlegen Sie sich einige konstruktive Fragen. Diese können die Stelle, als auch die Firma selbst betreffen.

 

Eine Selbstdarstellung am Telefon hat seine eigenen Anforderungen und Hürden, weshalb Sie überzeugend Telefonieren können sollten.

 

Vorteile dieses Vorgehens

Ein weiterer Vorteil ergibt sich auf Grund eines besseren Firmenverständnisses durch ein Telefonat vor einem langwierigen Bewerbungsprozess. So kann man sich die Mühe sparen, Unterlagen zu erstellen und zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen, wenn sich bereits bei einem Telefonat herausstellt, dass sich das Anforderungsprofil des Unternehmens nicht mit den eigenen Qualifikationen deckt.

 

Zudem erfahren Sie, worauf das Unternehmen besonderen Wert legt, können die Anforderungen genauer einschätzen und in Ihren Bewerbungsunterlagen verarbeiten. Oft gibt es einige Schlüsselbegriffe, auf welche die Personaler besonderen Augenmerk legen.