Ideen für eine Einleitung

Bereits mit dem ersten Satz des Anschreibens können Sie sich von den Mitbewerbern abheben. Die meisten machen sich über die Einleitung kaum Gedanken. Versetzen Sie sich einmal in die Lage des Personalers: Sie lesen Dutzende Male Sätze wie «Hiermit bewerbe ich mich für die ausgeschriebene Stelle als Maler».

Und dann halten Sie ein Anschreiben in der Hand, welches eine komplett andere Einleitung hat – natürlich zieht dieses sofort Ihre Aufmerksamkeit auf sich. Und diese einfache Möglichkeit, in der Menge positiv aufzufallen, sollten Sie nutzen!

 

Finden Sie einen guten Einleitungssatz für Ihr Bewerbungsschreiben

Eine individuelle Einleitung zu finden, ist gar nicht so einfach. Es handelt sich nur um wenige Wörter, aber diese sind für Ihren Erfolg enorm wichtig. Stellen Sie sich, bevor Sie mit dem Anschreiben beginnen, folgende Fragen und notieren Sie sich in Stichpunkten Ihre Antworten und Gedanken dazu.

 

  • Warum möchte ich mich genau auf diese Stelle bewerben?
  • Was reizt mich an diesem Unternehmen?
  • Passen meine persönlichen Fähigkeiten und Stärken zu dem Job?
  • Kenne ich Projekte dieser Firma?

 

Ihre Notizen dienen nun als Anhaltspunkte für den perfekten Einleitungssatz.

So könnte die Einleitung aussehen

Auf der linken Seite sehen Sie jeweils die typischen, nicht wirklich etwas aussagenden, Standardsätze, wie sie viel zu häufig verwendet werden. Rechts die elegantere Eröffnung.

Ich habe Ihr Inserat gelesen und möchte mich um die Stelle bewerben.

Die Stelle, die Sie ausgeschrieben haben, interessiert mich sehr, bietet sie mir doch genau die Zukunftsperspektive, die ich suche.

Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen als Stuckateur für Restaurationen.

In Ihrem Stellenangebot beschreiben Sie eine berufliche Herausforderung, die mich besonders reizt. Als Stuckateur kann ich langjährige Erfahrungen und beste Referenzen im Bereich Denkmalpflege und Restauration vorweisen.

Ich suche eine neue Stelle und würde gerne bei Ihnen arbeiten.

Über Ihr Unternehmen habe ich schon viel Positives gehört, weshalb ich großes Interesse an einer Anstellung in Ihrer Firma habe.

Wie ich Ihnen gestern am Telefon schon sagte, würde ich gerne bei Ihnen anfangen.

Ich bedanke mich nochmals für das aufschlussreiche, offene Telefongespräch. Sehr gerne sende ich Ihnen wie vereinbart meine Bewerbungsunterlagen und freue mich darauf, meine Kenntnisse und Fähigkeiten in Ihr Team einzubringen.

 

Ein Tipp: Wenn es Ihnen schwerfällt, eine kurze, knackige Einleitung zu schreiben, lassen Sie sich helfen. Die Eröffnung soll nicht aufgesetzt originell wirken, sondern persönlich und authentisch. Während man selbst eine Stellenbewerbung oft verkrampft und unsicher angeht, fällt es Familie oder Freunden leichter, die richtigen Worte zu finden. Da diese Personen Sie zudem gut kennen, kommt so bestimmt eine ehrliche und sympathische Einleitung zustande!

 

Auch der Abschluss ist wichtig

Nicht nur auf eine besondere Einleitung und ein gutes Anschreiben kommt es an. Im Wort Bewerbung steckt der Begriff «Werbung» und wie in einer solchen, sollten Sie den Leser am Ende zu einer Handlung auffordern. Sie möchten zumindest eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen. Mögliche Abschlusssätze könnten also sein:

 

  • Ich freue mich auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.
  • Für Fragen stehe ich telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Sie erreichen mich jederzeit unter folgender Handynummer …
  • Wenn ich Sie mit meinen Bewerbungsunterlagen überzeugen konnte, freue ich mich auf eine positive Nachricht!
  • Ich danke Ihnen, dass Sie sich Zeit genommen haben, meine Unterlagen zu lesen. Sollten noch Fragen offen sein, kontaktieren Sie mich bitte telefonisch oder per Mail.

 

Auch die Grußformel können Sie variieren, die Standardfloskel «Mit freundlichen Grüßen» ist kein Muss! 

 

Sympathisch und individuell klingt zum Beispiel:

 

  • Freundliche Grüße nach Hannover
  • Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg

 

Nach der Grußformel wird kein Komma gesetzt. Es folgen einige Leerzeilen, je nach Größe Ihrer Unterschrift.