Techniker/in - Abfalltechnik

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Abfalltechniker/innen arbeiten in privaten und öffentlichen Abfall- und Entsorgungsbetrieben. Sie sind für alle Maßnahmen beim Einsammeln, Befördern und Behandeln des Abfalls, bei der Abfallverwertung und -lagerung sowie für die Städtereinigung zuständig. Sie analysieren Zusammensetzung und Herkunft von Abfällen und wenden die geltenden Rechtsvorschriften an. Sie entnehmen Proben, führen Messungen durch und interpretieren Analyseergebnisse.

 

Beim Sammeln und Befördern von Abfällen sorgen sie für den Einsatz der erforderlichen Fahrzeuge. Sie können Kompostierwerke, Abfalldeponien, Recyclinganlagen oder einen Betriebsteil einer Verbrennungs- oder Sondermüllbeseitungsanlage leiten. Sie bestimmen dabei die Arbeitsabläufe und verteilen die Aufgaben an die einzelnen Fachkräfte, koordinieren die Arbeiten und üben Kontroll- und Leitungsfunktionen aus. Aufgrund ihrer Kenntnisse über Immissionswirkungen, Mikrobiologie und Hygiene können sie bei Störungen über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

 

Abfalltechniker/innen sind vor allem bei privaten und öffentlichen Abfall- und Entsorgungsbetrieben tätig. Auch bei Behörden bzw. Ämtern im Bereich Abfallwirtschaft können sie Funktionen in der Überwachung und Kontrolle übernehmen. Dort arbeiten sie in beheizbaren Büroräumen, in Betriebslabors, aber auch im Freien (z.B. auf Mülldeponien oder bei Probeentnahmen) unter Witterungseinflüssen. Abfalltechniker/innen haben häufigere Außentermine (z.B. Beratung, Überwachung, Wartung, Reparatur) an ständig wechselnden Arbeitsorten wahrzunehmen.

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Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung zum/zur Staatlich geprüften Techniker/in - Fachrichtung Abfalltechnik ist eine berufliche landesrechtlich geregelte Fortbildung. Die Ausbildung baut auf einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf auf.

 

Die Ausbildung dauert 2 Jahre im Vollzeitunterricht und 4 Jahre im Teilzeitunterricht. Übergänge von der Vollzeitform zur Teilzeitform und umgekehrt sind möglich.

 

Der Unterricht umfasst im Vollzeitunterricht für den Pflichtbereich mindestens 2.400 Unterrichtsstunden. Dazu kommen bis zu 500 Unterrichtsstunden in Fächern des Wahlbereichs. Die Gesamtstundenzahl in der Teilzeitausbildung schwankt zwischen etwa 1.900 und 2.700 Stunden. 

 

 

Quelle: BERUFEnet - Ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeit