Schloß- u. Schlüsselmacher/in

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Schloss- und Schlüsselmacher/innen stellen Schlösser aller Art und sonstige Schließeinrichtungen her. Das können Schlösser für Türen in Bauten, Tresoren, Kassetten und Behältern, Möbeln, Schaltanlagen und Fahrzeugen sein.

 

In der Regel werden normale Gebrauchsschlösser in Industriebetrieben maschinell in großen Serien hergestellt. Aber in besonderen Fällen müssen Schloss- und Schlüsselmacher/innen Schlossteile und Schlüssel anfertigen. Hierzu benötigen sie entweder eine Vorlage, eine technische Zeichnung oder ein Muster sowie die erforderlichen Rohmaterialien wie zum Beispiel Bleche, Stangen, Bänder und Profile aus Stahl, Nichteisenmetall und vorgegossene Halbteile aus Grauguss, Temperguss und Buntmetall, zum Teil auch aus Kunststoff.

Sie benutzen bei der Herstellung von Schlössern und Schlüsseln Maschinen zum Stanzen, Pressen, Bohren, Fräsen und Drehen sowie Werkzeuge zum Sägen und Feilen. Sie fertigen Einzelteile des Schlosses, beispielsweise Schlossboden und -decke, Schlossriegel mit Zuhaltung und Feder, Schlossfalle und Drückernuss mit Feder usw., an und bauen diese zusammen. Ihr Spezialgebiet sind Sicherheitsschlösser.

 

Schloss- und Schlüsselmacher/innen arbeiten hauptsächlich in beheizbaren und geschlossenen Räumen der Industriebetriebe (Herstellung von Schlössern und sonstigen Schließeinrichtungen), aber auch an wechselnden Arbeitsorten bei Montage-, Wartungs-, Reparaturarbeit oder Beratung.

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Zugang

In der Regel wird für den Zugang zur Tätigkeit eine abgeschlossene Ausbildung als Industriemechaniker/in - Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik (anerkannter Ausbildungsberuf ab 1987) bzw. als Schloss- und Schlüsselmacher/in (anerkannter Ausbildungsberuf bis 1987) gefordert.

 

Auch Industriemechaniker/innen der Fachrichtung Produktionstechnik oder Feinmechaniker/innen der Fachrichtung Feingerätebau kommen für die Ausübung der Tätigkeiten in Frage.



Quelle: BERUFEnet - Ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeit