Schädlingsbekämpfer/in

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

In Massenunterkünften, Krankenhäusern, Schulen, Lebensmittel- und Gastronomiebetrieben, Wohnhäusern, Industriebetrieben, Kanalisationsanlagen, öffentlichen Gartenanlagen, auf Feld- und Waldflächen bekämpfen die Schädlingsbekämpfer/innen Gesundheitsschädlinge, Lager- und Vorratsschädlinge und Wildkräuter. Sie führen ebenso Arbeiten in der Tierhygiene aus wie Holzschutzarbeiten.

 

Schädlingsbekämpfer/innen arbeiten in speziellen land- oder forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen zumPflanzenschutz oder in Gärtnereien, teilweise auch in Versuchsbetrieben oderHerstellungswerken für Pflanzenschutz und in Pflanzenschutzämtern. Bei den Schädlingsbekämpfungsunternehmen handelt es sich häufig um kleine Betriebe, meist mit 2 Personen. Vielfach sind Schädlingsbekämpfer/innen jedoch selbständig.

 

Überwiegend arbeiten Schädlingsbekämpfer/innen im Außendienst an wechselnden Orten, beispielsweise in Massenunterkünften, Krankenhäusern, Schulen, Lebensmittel- und Gastronomiebetrieben, Wohnhäusern, Industriebetrieben, Kanalisationsanlagen, öffentlichen Gartenanlagen, auf Feld- und Waldflächen.

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Zugang

Der Beruf Schädlingsbekämpfer/in gehört zum Berufsbereich gesundheitssichernde Berufe. Die Umschulung wird von privaten Bildungseinrichtungen und den Ausbildungsstätten der Handwerkskammern angeboten. Sie wird gemäß der bundesweit geltenden Verordnung über die berufliche Umschulung zum Geprüften Schädlingsbekämpfer/zur Geprüften Schädlingsbekämpferin durchgeführt.

 

Diese Umschulung erstreckt sich auf alle einschlägigen Sachgebiete (so genannte Vollsachkunde).

Die Gesamtdauer der Lehrgänge, die auf den Abschluss Geprüfte/r Schädlingsbekämpfer/in vorbereiten, beträgt mindestens 364 Unterrichtsstunden. Der Lehrgang erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren - je nach Lehrgangsform (Vollzeit, Teilzeit, Fernunterricht) und Lehrgangsveranstalter.



Quelle: BERUFEnet - Ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeit