Holz- u. Bautenschützer/in

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Holz- und Bautenschützer/innen haben sich auf Schutz- und Instandsetzungsarbeiten an Neu- und Altbauten spezialisiert. Sie wirken vor allem in der Bauwerkserneuerung, der Bauwerkserhaltung und der Denkmalpflege. Um Bauwerke und bauliche Anlagen dauerhaft zu erhalten, führen sie Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung und zum Schutz von Holzkonstruktionen durch.

 

Im Aufgabengebiet Holzschutz erkennen und beurteilen sie Schäden an Holz- und Holzbauteilen, schützen das Holz gegen Zerstörung durch tierische und pflanzliche Einflüsse oder Feuer. Sie beseitigen Schäden und setzen Zerstörtes instand.

 

Im Aufgabengebiet Bautenschutz erkennen und beurteilen sie Schäden an Bauwerken unterschiedlichster Art, zum Beispiel aus Beton, Mauerwerk oder Naturstein. Sie beseitigen Risse und führen sonstige erforderliche Abdichtungsarbeiten aus, unter anderem auch in Räumen, die für die Lagerung wassergefährdender Stoffe bestimmt sind. Auch die Beschichtung von Flächen, die durch besondere Einflüsse belastet sind, gehört zu ihren Aufgaben, und ebenso bringen sie Anti-Graffiti-Systeme auf. Sie setzen Betonflächen, feuchtes oder durch Salz geschädigtes Mauerwerk und alle Arten von Baufugen instand.

Sie suchen Stellenangebote für Holz- und Bautenschützer?

Bei Handwerker.de finden Sie zahlreiche Stellenanzeigen für Holz und Bautenschützer.
Jetzt Bautenschützer-Jobangebote lesen!

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung Holz- und Bautenschützer/in, eine berufliche Erstausbildung, wird zur Zeit an lediglich einer Berufsfachschule für Technik durchgeführt. Die länderrechtlich geregelte Ausbildung umfasst theoretische und praktische Ausbildungsanteile.

 

Die Vollzeitausbildung dauert 2 Jahre

 

 

Quelle: BERUFEnet - Ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeit