Gerüstbauer/in

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Gerüstbauer/innen stellen Arbeits- und Schutzgerüste her und rüsten Fassaden ein. Sie wählen die erforderlichen Gerüstteile aus, verladen diese mit Hilfe von Hebegeräten und transportieren sie zur Baustelle. Für den Aufbau dieser Gerüste müssen sie beurteilen, ob der Untergrund eben gemacht, erforderlichenfalls der Boden durch Einsatz lastverteilender Unterlagen befestigt werden muss. Jedoch stellen sie nicht nur die üblichen Gerüste an Häusern her, sondern errichten auch spezielle Konstruktionen wie Fahrgerüste, z.B. beim Brückenbau, oder fahrbare Arbeitsbühnen, z.B. an Hochhäusern. Der fachgerechte Abbau der von ihnen errichteten Gerüste gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Sie lagern die Gerüste und Gerüstteile und halten sie in Stand.

 

Gerüstbauer/innen arbeiten im Baugewerbe und der Bauindustrie in Gerüstbaufirmen und anderen Unernehmen, die Gerüste oder ähnliche Konstruktionen errichten. Sie sind auf wechselnden Baustellen beim Auftraggeber tätig.

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Die Ausbildung im Überblick

Gerüstbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Er ist keinem Berufsfeld zugeordnet.

 

Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk angeboten.

 

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.



Quelle: BERUFEnet - Ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeit