Energie sparen ohne Einbußen beim Komfort

Energie sparen – Alle Vorteile im Überblick

Energie sparen: Glühbirne mit Münzgeld

Das Thema Energiesparen ist derzeit sehr aktuell. Dafür gibt es auch gute Gründe. Die Kosten für die Energie steigen kontinuierlich an. Seitdem die CO2-Steuer erhoben wird, verteuert sich die Energie, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, noch weiter. Deshalb gibt es kaum eine Alternative dazu, den Energieverbrauch zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehört unter anderem die Umstellung auf CO2-neutrale Energieträger. Aber auch im täglichen Leben kann viel erreicht werden.

Ein sehr wichtiges Ziel beim Energie sparen besteht darin, die Umwelt zu schonen. Zudem sollte die globale Abhängigkeit etwas verringert werden. Deutschland importiert jährlich Energie in einer Höhe von etwa drei Billionen Kilowattstunden. Das vorrangige Ziel der Bundesregierung besteht darin, unabhängiger vom globalen Energiemarkt zu werden. Abhängigkeiten in der Energieversorgung können auch zu politischen Abhängigkeiten führen. Das sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Heizkosten sparen kann jeder

Etwa 65 Prozent der verbrauchten Energie fallen fürs Heizen an. Deshalb gibt es in diesem Bereich auch die größten Einsparpotenziale. Wahrscheinlich hat es jeder schon selbst erfahren, dass die Heizkosten neben der Miete zu den größten monatlichen Ausgaben gehören. Deshalb besteht bei allen Menschen der Wunsch, weniger Energie zu verbrauchen und dadurch geringere Ausgaben zu haben. Doch ist es überhaupt möglich, Heizkosten zu sparen, ohne dabei auf eine warme Wohnung zu verzichten?

Insbesondere im Bereich der Heizung lassen sich hohe Energiekosten sparen. Muss die Heizung ohnehin erneuert werden, dann kann gleich ein besonders sparsames Modell eingebaut werden. Sehr günstig arbeiten Heizungen, die mit Pellets oder Holzhackschnitzeln betrieben werden. Bei diesen Heizungsarten erreichen die Energiekosten nur etwa die Hälfte der Kosten, die für Gas oder Heizöl anfallen. Die recht hohen Investitionskosten relativieren sich durch die staatlichen Zuschüsse von der BAFA und der KfW. Neuanlagen werden mit bis zu 55 Prozent subventioniert.
Alternativ stehen Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke oder Fernwärme zur Wahl. Daher sollte vor der Erneuerung genau überlegt werden, welche Möglichkeiten an dem jeweiligen Gebäude zur Verfügung stehen.

Durch Verhaltensänderung Heizkosten sparen

Es muss nicht immer nur in neueste und modernste Technik investiert werden. In vielen Fällen ist die vorhandene Gas- oder Ölheizung noch nicht besonders alt und kann noch viele Jahre lang ihren Dienst verrichten. In solch einem Fall kann sie auch gerne weiterhin benutzt werden. Trotzdem ist es möglich, Energie zu sparen. Ein wichtiger Punkt ist die regelmäßige Wartung. Gut gewartete Heizungen verbrauchen etwa zehn Prozent weniger Energie als vernachlässigte Anlagen. Deshalb sollte die jährliche Wartung erfolgen. Diese sollte unabhängig davon erfolgen, wie die Überprüfungsergebnisse des Schornsteinfegers ausfallen. Denn auch Heizungen mit Abgaswerten im zulässigen Rahmen können zu viel Energie verbrauchen.

Durch das geschickte Lüften lässt sich auch Energie sparen. Gelüftet werden sollte immer mit vollständig geöffneten Fenstern. Dann gelingt der komplette Luftaustausch innerhalb von etwa 15 Minuten. In dieser Zeit kühlt der Raum nicht besonders stark ab. Deshalb ist er nach dem Schließen der Fenster wieder kurzfristig aufgeheizt. Das Lüften mit Fenstern in Kippstellung sollten Sie sich unbedingt abgewöhnen. Durch den schmalen Öffnungsspalt dauert es sehr lange, bis die Raumluft ausgetauscht ist. In dieser Zeit kühlt sich der Raum stark ab.

So können Sie viel Strom sparen

Zum Thema Energiesparen gehört selbstverständlich auch das Sparen von elektrischem Strom. Die Kosten dafür steigen ebenfalls stetig an. Daher ist jeder Mensch froh, wenn er in diesem Bereich etwas sparen kann. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Strom zu sparen. Beispielsweise sollte jeder bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte auf das Energielabel achten. Dieses wird im Jahre 2021 gerade verändert, sodass eine bessere Übersicht entsteht. Bei dem neuen Label entfallen die Pluszeichen. Das bedeutet aus der jetzigen Energieklasse A+++ wird die Klasse A. Die bekannte Klasse A sinkt daher auf die neue Klasse D. Die Energieverbrauchsklassen sind für sämtliche Elektrogeräte von Bedeutung. Sehr viel Strom lässt sich mit Kühl- oder Gefriergeräten sparen. Sind diese mit einer sparsamen Technik ausgestattet, macht es sich bei den Stromkosten deutlich bemerkbar. Das liegt daran, weil derartige Geräte kontinuierlich in Betrieb sind. 

Andere Geräte, wie beispielsweise Waschmaschinen und Trockner werden nur zeitweise bei Bedarf eingeschaltet. Aber auch diese sollten sparsam sein und über entsprechende Eco-Programme verfügen. Oftmals wird gar nicht näher darüber nachgedacht, dass auch die kleineren Geräte, wie Fernsehgerät, DVD-Player und andere Unterhaltungselektronik ebenfalls Strom verbrauchen. Auch im ausgeschalteten Zustand findet ein geringer Stromverbrauch statt. Der Verbrauch liegt in einem Bereich von wenige Watt. Aber auch dies summiert sich im Laufe der Zeit. Deshalb ist es empfehlenswert, sämtliche Elektronikgeräte bei Nichtgebrauch komplett vom Netz zu trennen. Dazu müssen Sie jedoch nicht immer alle Stecker aus der Steckdose ziehen. Deutlich komfortabler gelingt es mit Funksteckdosen. Diese schalten Sie einfach per Fernbedienung ein und anschließend wieder aus. Die Funksteckdosen kosten nicht viel Geld und lassen sich einfach installieren.

Selbst Strom produzieren

Jeder, der Strom sparen möchte, kann auch selbst elektrischen Strom produzieren. Dazu ist es erforderlich, Solarzellen auf dem Dach zu montieren. Diese liefern nicht nur Strom für den eigenen Bedarf. Überflüssige Energie kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dafür gibt es eine Vergütung. Auf diese Weise macht sich die Solaranlage wieder bezahlt.

Strom sparen mit moderner Technik

Wenn Sie nicht selbst Strom produzieren möchten, haben Sie auch die Möglichkeit mit moderner Technik sehr viel elektrische Energie einzusparen. Die Rede ist von Smarthome. Dabei handelt es sich um eine vernetzte Technik mit innovativer Funktionalität. Elektrische Geräte oder auch die Heizkörperthermostate lassen sich individuell steuern. Das gelingt sogar per App vom Smartphone aus. Die Technik ermöglicht aber auch die Kommunikation der Geräte untereinander. Nach einer ausgeklügelten Konfiguration lassen sich die technischen Geräte in Ihrem Haus nach Ihren persönlichen Vorlieben betreiben. Durch eine optimierte Regelung lassen sich langfristig hohe Energiekosten einsparen.

Den Wasserverbrauch reduzieren

Auch der Wasserverbrauch lässt sich mit recht einfachen Mitteln deutlich reduzieren. Neben dem Duschen benötigen die Waschmaschine sowie der Geschirrspüler viel Wasser. Moderne Geräte erkennen den Füllstand und auch den Verschmutzungsgrad. Daher arbeiten sie immer nur mit der Menge Wasser, die für eine gute Sauberkeit erforderlich ist. Da diese Maschinen nur eine begrenzte Menge Wasser verbrauchen, reduziert sich auch gleichzeitig der Stromverbrauch. Je weniger Wasser auf die gewünschte Temperatur erwärmt werden muss, desto weniger elektrische Energie wird dazu benötigt.

Sehr viel Wasser wird auch im Garten benötigt. Aber auch dort ist es möglich, Wasser zu sparen. Anstatt die Blumen und den Rasen mit Leitungswasser zu sprengen, sollten Sie lieber Regenwasser verwenden. Dieses steht nicht nur kostenlos zur Verfügung, sondern es ist besser geeignet für die Pflanzen. Im Regenwasser befinden sich nicht die Zusatzstoffe, die dem Leitungswasser beigemischt sind.

Beratung zum Energie sparen vom Fachmann anfordern

Das Thema Energiesparen war noch nie so wichtig wie in der heutigen Zeit. Es gibt nahezu in jedem Haushalt verschiedene Möglichkeiten, den Energieverbrauch deutlich zu senken. In einigen Fällen sind Investitionen erforderlich. In anderen Fällen brauchen sich nur die Gewohnheiten der Bewohner ein wenig zu ändern. Wer ernsthaft daran Interesse hat, Energie zu sparen, sollte sich unbedingt von einem Energieberater ausführlich beraten lassen.

Der Energieberater ist ein versierter Fachmann. Er gibt keine pauschalen Hinweise, sondern er sieht sich die aktuelle Situation vor Ort an. Daraufhin ermittelt er, welche Möglichkeiten es gibt. Dabei geht es nicht nur darum, alte Glühbirnen gegen moderne LED-Leuchten auszutauschen. Beispielsweise gibt der Fachmann Hinweise dazu, wie eine bessere Wärmedämmung erzielt werden kann. Zudem gibt er Ratschläge dazu, wie eine neue Heizung aussehen könnte. Falls größere Sanierungsmaßnahmen infrage kommen, kann er auch Informationen dazu geben, welche staatlichen Förderungen es dafür gibt. Dadurch kann dann eine Modernisierung der Immobilie erfolgen, die subventioniert wird und daher nicht so kostspielig ist. Zudem wird in Zukunft Energie gespart. Die Einsparungen bei der Energie führen zu deutlich geringeren Kosten. Langfristig gesehen lohnen sich also sämtliche Maßnahmen zum Energiesparen.

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