Die Leistungsbilanz

Eine Leistungsbilanz gehört nicht zwingend in die Bewerbungsmappe, wird aber immer häufiger empfohlen. Es steht Ihnen also frei, ob Sie diese mitschicken möchten oder nicht. Vor allem für ältere Arbeitnehmer bietet sich so die Möglichkeit, die beruflichen Höhepunkte und erworbenen Kompetenzen übersichtlich mit wenigen Worten darzustellen.

 

Was gehört in eine Leistungsbilanz?

Normalerweise werden in einem Stelleninserat bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten erwartet. Bringen Sie diese mit, sollten Sie dem Personalchef auf einem Blick vermitteln, dass Sie die ideale Besetzung sind. Hier kommt die Leistungsbilanz ins Spiel:

 

  • Sie gibt einen schnellen Überblick über Ihre Kenntnisse und Praxiserfahrungen.
  • Sie zeigt prägnant, welche speziellen Fähigkeiten Sie zu bieten haben.
  • Sie hebt für den Job wichtige Praktika, ehrenamtliche Engagements ec. hervorIn einigen Ländern, vor allem im angelsächsischen Raum, ist es üblich, sich mit einer Leistungsbilanz auf einen neuen Job zu bewerben. In Deutschland ist sie noch nicht so verbreitet, Sie können sich also damit von der Masse abheben.

 

Wichtig: Die Leistungsbilanz ergänzt Ihre üblichen Bewerbungsunterlagen, ersetzt diese jedoch nicht!
 

Was ist eine Leistungsbilanz?

Die Leistungsbilanz darf nicht mit dem Deckblatt verwechselt werden! Zitate oder Persönlichkeitsmerkmale gehören nicht hinein. Es handelt sich definitiv nur um die Auflistung der beruflichen Fähigkeiten und nicht um eine Art Werbung für die eigene Person.

 

Wann sollte besser auf eine Leistungsbilanz verzichtet werden?

Manchmal ist weniger mehr. Das trifft auch auf den Inhalt des Bewerbungsdossiers zu. Wenn Sie einen Job als Handwerker suchen, erwartet niemand von Ihnen zwingend eine Leistungsbilanz. Vor allem junge Arbeitnehmer sollten darauf verzichten.

 

Ein Tipp: Wägen Sie für sich persönlich ab, ob eine Leistungsbilanz dem Personalchef überhaupt einen Mehrwert bringt. Wenn nicht, verzichten Sie besser darauf.
 

Das Porträt – eine Alternative zur Leistungsbilanz

Grundsätzlich lassen Bewerbungsunterlagen wenig Spielraum: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Nachweise sind Pflicht. Ob ein Deckblatt und eine Leistungsbilanz sinnvoll sind, ist individuell verschieden. Eine Alternative, die beides verbindet, ist das Porträt: Hier bringen Sie auf einer Seite sowohl ihr Kompetenz- als auch ihr Persönlichkeitsprofil unter. Knackig auf den Punkt gebracht, präsentieren Sie Ihre fachlichen Qualifikationen sowie Ihre persönlichen Stärken. Achten Sie darauf sachlich zu schreiben und vermeiden Sie es, sich selbst zu ausschweifend darzustellen.

 

Grundsätzlich gilt: Behalten Sie stets Ihr Ziel vor Augen, streichen Sie Ihre beruflichen Fähigkeiten und Erfolge im Bezug zu den Anforderungen der Stellenausschreibung heraus!